Coaching, Beratung
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In Coaching-Kontext werden häufig Begriffe verwendet, die nicht jedem bekannt sind. Darum findet sich an dieser Stelle ein kleines Coaching-Wörterbuch, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
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K:
Konfliktcoaching
Kurzzeittherapie, lösungsorientiert
 
Konfliktcoaching
Konflikte stellen den häufigsten Anlass für Coaching dar. Führungskräfte berichten dann meistens erregt über soziale Konfliktsituationen. Nun können in allen sozialen Systemen, so auch in Organisationen, Konflikte entstehen.

Es handelt sich dabei um allgegenwärtige Phänomene, ohne die soziales Leben nicht denkbar ist. Sie lassen sich als „Unvereinbarkeiten im Denken, Vorstellen, Fühlen, Wollen oder Handeln“ bezeichnen, die mindestens einer der Interaktionspartner erlebt (Glasl 1994, S. 14).
Die Dringlichkeit, mit der Führungskräfte oftmals die Beilegung von Konflikten anstreben, ist verständlich. Denn qua Position haben sie dafür Sorge zu tragen, dass die Funktionsfähigkeit des von ihnen geleiteten Systems nicht beeinträchtigt wird. Sie müssen Konflikte deshalb möglichst konstruktiv wenden und zur Fortentwicklung des Systems nutzen.

Zu diesem Zweck benötigen sie eine breite Palette von Kompetenzen, für deren Erwerb Coaching hilfreich ist. Es kann einen dreifachen Beitrag leisten:

  • Als Maßnahme der Personalentwicklung bietet es Unterstützung bei einer angemessenen Konfliktprophylaxe. Dann erwirbt die Führungskraft Möglichkeiten, unproduktive Konflikte zu vermeiden.
  • Außerdem kann Coaching in seiner Funktion als „Dialogform über Freud und Leid im Beruf“ (Schreyögg 1995) Führungskräfte befähigen, einen bedrohlichen Konflikt zu bewältigen oder zumindest einzudämmen.
  • Und schließlich vermag Coaching Führungskräfte anzuregen, Konflikte zur konstruktiven Fortentwicklung einer Organisation zu nutzen, indem sie diese sogar „stimulieren“ (De Dreu/Van der Vliert 1997).

(Astrid Schreyögg in www.schreyoegg.de)
 






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